CoSA: Unser Beitrag zum Center of Science Activities

Das CoSA (Center of Science Activities) hat am 19. Oktober offiziell seine Türen geöffnet und bietet auf 1200 m² in 13 verschiedenen Bereichen eine Vielzahl an interaktiven Stationen rund um das Thema Technik und Naturwissenschaft. Wir durften zusammen mit dem Museum Joanneum, Frida & freD und unseren Freunden von Unter freiem Himmel bei der Entwicklung dieses großartigen Projektes mitwirken.

cosa Titelbild

Insgesamt teilt sich das CoSA in 13 verschiedene Bereiche auf:

  1. CoSA_Mensch
  2. CoSA_Wissen
  3. CoSA_Technik
  4. CoSA_Energie
  5. CoSA_DIY
  6. CoSA_Visionen
  7. CoSA_Plus
  8. CoSA_Community
  9. CoSA_Coding
  10. Workshop
  11. CoSA_A(R)dventure
  12. CoSA_Show
  13. CoSA_Escape Room

Unsere fleißigen Programmierfinger glühten in den letzten Monaten für die Spaces CoSA Wissen, CoSA Mensch, CoSA Technik und den Workshop-Raum.

In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern wurde von uns an insgesamt 25 Stationen getüftelt, gelötet, gecoded und getestet. Ich möchte euch einen kurzen Einblick in das Ergebnis liefern.

CoSA Wissen

wissen

In diesem Space dreht sich alles um Wissen rund um Technik und Naturwissenschaften. Verschiedene Stationen bieten dort interaktive Möglichkeiten um Antworten auf Fragen wie „Was ist ein Theremin und wie spielt man es?“ oder „Was ist der Bernoulli-Effekt?“ zu finden. So wird bei einer der Stationen ein schwebender Ball zum Werkzeug für die Beantwortung von Fragen am Bildschirm. Der Ball wird durch den Luftstrom aus einem Föhn in der Luft gehalten und wird von den Besuchern durch die Bewegung des Föhns entweder nach links oder nach rechts in ein Tor geblasen. Die Tore sind mit Sensoren ausgestattet die dann unserer Anwendung signalisieren, ob der Besucher die linke oder die rechte Antwortmöglichkeit gewählt hat.

Anwendungen programmieren, mit denen man mit einem Föhn eine Frage beantworten kann sind einfach genau unser Ding!

Neben dieser kreativen Station haben wir auch dabei geholfen, den Raum mit einigen Fotostationen auszustatten, die es den Besuchern erlauben sich in den verschiedenen Settings zu fotografieren und diese Bilder dann über Scannen eines generierten QR Codes digital mit nach Hause zu nehmen. Natürlich wurden diese Anwendungen von uns vor Ort gründlich getestet.Cosa wissen test

CoSA_Mensch

cosa mensch

In diesem Space schlüpfen die Besucher in die Rollen eines Arztes, Labormitarbeiters oder Wissenschaftlers und durchlaufen die einzelnen Stationen. Auf der Suche nach der korrekten Krankheitsdiagnose für einen fiktiven Patienten. Die einzelnen Stationen bringen hier wieder auf interaktive Weise Einsicht in die einzelnen Tätigkeitsfelder und liefern den Besuchern Infos zu den verschiedenen angewandten Verfahren und Arbeitsweisen.
So wird von den Besuchern zum Beispiel eine Visite durchgeführt indem eine mit Barcode ausgestattete Krankenakte vor einem Krankenbett gescannt wird und der dort liegende Patient über eine Audioausgabe sein Klagen kundtut und damit erste Informationen über seine Symptome liefert. Zu den besonderen Herausforderungen in diesem Raum zählte die Interaktion zwischen unseren Softwareanwendungen und der Hardware der einzelnen Stationen, die das ganze Szenario im Raum so realistisch wie möglich wirken lässt.

So verlangt zum Beispiel eine der Stationen von den Besuchern, eine Blutprobe in einer Zentrifuge zu bearbeiten. Die einzelnen durchzuführenden Schritte werden am Bildschirm beschrieben und die Instruktionen passen sich laufend dem Zustand der echten Zentrifuge an, die mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet ist. So kann den Besuchern auch angezeigt werden, wenn ein Schritt zum falschen Zeitpunkt durchgeführt wird.
Eine weitere Station simuliert und erklärt den Prozess einer Gastroskopie. Der an unsere Software angebundene Hardwareaufbau verfügt hier über einen Time of Flight Sensor, über den die aktuelle Position (Eintrittstiefe) des verwendeten Werkzeugs bestimmt werden kann. Diese Positionsdaten steuern dann den am Bildschirm angezeigten Inhalt.

CoSA Technik

cosa Technik In diesem Raum entwickeln Besucher ihr eigenes Fahrzeug und erfahren dabei mehr über den Prozess und die Herausforderungen dabei. Um Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich mit anderen zu den Themen Technik und Mobilität auszutauschen, haben wir unseren Beitrag zum Raum in Form einer Android App geleistet, die im Technik Space auf fest montierten Tablets vor dort hängenden Schaukeln läuft (siehe Bild oben, rechts).
Mit der App können Besucher Fragen beantworten, eigene Fragen stellen oder sich im Chat-Modus direkt live mit den anderen schaukelnden Wissbegierigen austauschen. Um den Chatverlauf thematisch etwas zu lenken, wirft ein Chatbot immer wieder Einträge aus dem wachsenden Fragenpool in den Raum und regt die Besucher immer wieder an, auf diese Fragen einzugehen.

chatbot

Workshop Raum — ISAAC

Workshop raum Isaac

Wie der Name unschwer erkennen lässt, werden in diesem Raum Workshops des Naturkundemuseums abgehalten. Das Außergewöhnliche an diesem Raum ist der smarte, interaktive Workshop Host namens ISAAC.

ISAAC übersieht den Raum von einem dort installierten 86‘‘ Display in Form einer personifizierten Partikelwolke. Über diverse Sensoren für das Messen von Temperatur, CO2/Sauerstoff Gehalt in der Luft und über ein Mikrofon kann ISAAC auf die derzeitigen im Workshop Raum herrschenden Bedingungen reagieren. Die Reaktionen werden per Text-to-speech Funktionalität über seine Lautsprecher ausgegeben. So kann ISAAC die Workshop Teilnehmer zum Beispiel darauf hinweisen, dass der Lautstärkepegel im Raum einen unangenehmen Schwellwert erreicht hat. Oder über seine CO2-Wert Messungen die Teilnehmer darauf hinweisen, ein Fenster zu öffnen.

Zusätzlich zur Darstellung des Partikel-Avatars kann man am Display Diagramme mit den Verläufen der einzelnen Messwerte anzeigen. Eine Benutzeroberfläche auf einem zusätzlichen Bildschirm erlaubt die Steuerung dieser Einblendungen und bietet die Möglichkeit aktuelle Messwerte oder eigene Nachrichten über ISAAC’s Stimme auszugeben.

isaac test

Besucht das CoSA!

Ich will euch nicht jede einzelne Stationen vorwegnehmen, daher halte ich euch hier an das CoSA zu besuchen um die Spaces dort selbst zu erleben!

Abschließend habe ich noch ein paar Fun-Facts für euch:

  1. Entwickelt wurden 24 Unity Anwendungen und 1 Android App
  2. Das Ganze läuft auf 24 PCs und 5 Android Tablets
  3. Bis auf 3 Codeflügler hat jeder unserer Mitarbeiter in irgendeiner Weise an den Projekten mitgewirkt (Design, Entwicklung, Testen, Projektmanagement, …)
  4. Anzahl verheizter Lötkolben: 1
  5. Codeflügel intern waren es 6 parallel laufende Projekte mit teils sehr unterschiedlichen Technologien, agiler als agil geleitet
  6. Und wir hatten eine jede Menge Spaß dabei!

Wenn ihr das Ganze live ansehen und ausprobieren wollt, gibt es hier alle Infos dazu.
Und wenn ihr immer am Laufenden bleiben wollt, bei welchen anderen spannenden Projekten wir gerade unsere Finger im Spiel haben, abonniert unseren Newsletter!