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There is no I in „Team “

Ein Beitrag von Josef Rogner
27. Februar 2020
team work
Einmal im Monat zusammenkommen, sich unterhalten und Spaß haben. Ob zusammen Mittagessen oder gemeinsam auf einen Apfelsaft gehen. Es gibt viele Wege, das Gruppenbewusstsein und den Zusammenhalt zu stärken. Auch wir beschäftigen uns mit diesem Thema und haben dazu einige Möglichkeiten gefunden.

Wenn man knapp 230 Tage im Jahr jeden Tag dieselben Menschen sieht und mit ihnen arbeitet, sollte man ihnen auch vertrauen und sich auf sie verlassen können.

 

Was also machen wir, um unser Teamgefüge zu verbessern und was können wir noch besser machen?

   

„The whole is greater than the sum of its parts“ „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile “

– Aristoteles –

 

Nach diesem Motto und unter dem Namen „Project Aristotle“ hat Google 2 Jahre lang 180 Teams untersucht, um zu erforschen was für ein gutes Team wichtig ist. Ziel des Projekts war es, herauszufinden, worauf man bei einem Team achten muss, um es effektiver zu machen. Dazu muss man zuerst festlegen, was ein Team genau beschreibt. Im Gegensatz zu Arbeitsgruppen, welche nur bedingt voneinander abhängig sind, wird im Team besonders eng zusammengearbeitet. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Das betrifft vor allem das Planen von Arbeitsschritten, das Treffen von Entscheidungen und das Lösen von Problemen.

 

Aus den gewonnenen Forschungsergebnissen konnten 5 entscheidende Punkte abgeleitet werden:

  1. Psychologische Sicherheit

    Der Parameter „Psychologische Sicherheit“ beschreibt, wie sicher sich einzelne Teammitglieder im Team fühlen, ein zwischenmenschliches Risiko einzugehen. Damit ist gemeint, sich unsicher zu fühlen, wenn Bedenken oder Einsprüche ausgesprochen werden und diese dabei als inkompetent oder ignorant empfunden werden. Bei einer hohen psychologischen Sicherheit hat man mehr Sicherheit solche Bedenken auszusprechen und dafür nicht be- oder verurteilt zu werden.

  2. Zuverlässigkeit

    Teammitglieder können sich auf andere Mitglieder verlassen, dass Arbeiten pünktlich und zufriedenstellend erledigt werden und tun dies ebenso.

  3. Struktur und Übersichtlichkeit

    Jedem im Team soll klar sein, was das Ziel ist, sowohl kurzfristig als auch langfristig. Außerdem sollte jeder wissen, welche Erwartungen an ihn gestellt werden.

  4. Sinn

    Um die Effektivität des Teams zu verbessern ist es wichtig, dass alle Mitglieder um die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit bzw. der Resultate wissen. Das kann für jeden anders sein: Selbstverwirklichung, finanzielle Sicherheit etc.

  5. Effekt

    Das Ergebnis, dass sich die Arbeit auf den Erfolg auswirkt, ist auch wichtig.

 

Was sich laut Google nicht auf die Teameffektivität auswirkt, sind Punkte wie Arbeitsauslastung, Teamgröße oder z. B. die räumliche Nähe der Arbeitsplätze.

 

Was tragen wir aktiv zum Teambuilding bei?

Ein großer Punkt, der alle Punkte in der obigen Liste bedient, sind die wöchentlichen „PALES“-Runden. „PALES“ steht für „Positives, Personenbezogenes, Aktives, Liebenswürdiges, Energetisches Statement“. Dabei soll jeder im wöchentlichen Teammeeting ein solches Statement an einen oder mehrere seiner Arbeitskollegen ausrichten. Das führt zu einem positiven Gefühl und einer zusätzlichen Motivation. Man kann jemandem für die unermüdliche Arbeit in den letzten Tagen danken, die dazu führte, dass das Projekt rechtzeitig abgeschlossen wurde oder man bedankt sich bei Kati für das vorzügliche Mittagessen (noch mehr dazu später).

   

Seit Anfang des Jahres findet auch einmal im Monat ein Team-Event statt. Diese organisieren wir, um mal mit den Arbeitskollegen gemeinsam ein bisschen zu entspannen und den Arbeitsalltag beiseite zu legen. Sei es ein Skitag mit dem Team, die erstmalig stattfindenden CodeFLügel-Spiele oder eine LAN-Party. Dabei plaudern wir, trinken und verbringen gemeinsam eine geile Zeit und man kann den Alltagsstress minimieren und sich nach über die Arbeit hinausgehende Gemeinsamkeiten erkundigen und unterhalten. Ebenso kann es dazu dienen, seine Arbeitskollegen besser kennen zu lernen. Dies wiederrum entspricht den Punkten 1. und 2. in der Liste. Je besser man jemanden kennt, desto besser kann man mit ihm zusammenarbeiten.

   

Ein gutes Essen bringt gute Leute zusammen“

– Sokrates –

Um bei den griechischen Philosophen zu bleiben: Was schon Sokrates erkannt hat, führen wir heute fort. Einmal im Monat wird von unserer Mitarbeiterin Kati hervorragend gekocht. Zeit dafür, sich mit allen Arbeitskollegen zusammen zu setzen und bei Schweinsbraten, Chilli con Carne oder Gulasch über aktuelle Themen zu diskutieren oder einfach mal „die Seele baumeln lassen“, wenn auch nur für eine Stunde. Da meistens jeder andere Essensvorlieben hat und sonst nicht alle gemeinsam zu Mittag essen, passt dieses Event sehr gut dazu, die Leute zusammen zu holen und gemeinsam zu genießen. Und natürlich wird auch auf die vegetarischen bzw. veganen Vorlieben geachtet. Ein Hoch auf Kati!

   

Ihr seht also, wir legen einen großen Wert auf ein gutes Teamgefüge. Ob es das gemeinsame Mittagessen oder die Spielabende sind, man lernt seine Arbeitskollegen besser kennen und das wirkt sich auch auf die Arbeit merklich aus.

   

Wie sehen eure Teambuilding Methoden aus? Habt ihr Fragen oder Anregungen? Meldet euch doch einfach bei uns!

CodeFlügel Josef Rogner

Über den Autor

Josef Rogner

So viel wie möglich, so schnell wie möglich und so einfach wie möglich. Das ist Josefs Motto. Ob beim Backend auffüllen, Apps testen oder Videos schneiden. Gibt’s einen Shortcut, kennt er ihn. Gibt’s keinen, wird kurzerhand einer erstellt. Wenn alle Backends voll sind und alle Apps getestet, wird Steam nach Interessen durchsucht, der Badminton Schläger geschwungen oder die Nikon ausgepackt und drauf los fotografiert.

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