In welchen Bereichen werden AR und VR das Marketing und die Werbung verändern?

Die erweiterten Realitäten, also AR, VR und MR bahnen sich gerade den Weg in die Werbe- und Marketingwelt und sind dabei, auch diesen Bereich umzukrempeln. Vielen ist aber noch unklar, wie diese Technologien genutzt werden können, um unser Leben zu vereinfachen und das Marketing effektiver zu machen. In diesem Beitrag werde ich euch ein paar kurze Impulse geben, wie sich diese Technologien in Zukunft auf das Marketing und die Werbung auswirken werden.

Kunden gewinnen, binden und zu Fans machen

Das Wort „experiental marketing“ ist heutzutage ein fester Begriff in der der Branche. Es ist regelrecht zur Norm geworden, erfahrungsorientiertes Marketing zu schaffen, wenn es darum geht Kunden zu gewinnen und sie zu binden. Die erweiterten Realitäten werden vielen Branchen dabei helfen, das zu visualisieren, was sich der Kunde letzten Endes tatsächlich erwarten kann. Angefangen von den neuen Fliesen im Badezimmer bis hin zu Visualisierungen des zukünftigen Eigenheimes auf dem eigenen Grundstück. Beides ist bereits möglich und letzteres wird gerade von uns für unseren Kunden Hartl Haus umgesetzt.

Die Macht der Visualisierung und die erlebbare Erfahrung vor dem Kauf sind Dinge, die den Verkaufs- und Marketingprozess aufwerten. Die Aufwertung dieses Prozesses besteht auch darin, dass man die Kunden auch noch nach einem Kauf mit AR Inhalten beglücken kann. Nach dem Kauf ist vor dem Kauf und wenn man Augmented Reality geschickt einsetzt, um ein ständiges Erlebnis mit der Marke zu schaffen, schafft man sich loyale Kunden, die zu richtigen Fans werden.

Erstellung von interaktiven Erfahrungen

Die erweiterten Realitäten werden von Marketern und Werbetreibenden dazu verwendet werden, kurze Storytelling-Impulse für Marken und Unternehmen zu setzen. Während traditionelle Formen der Werbung und des Marketings in der Interaktion mit dem Endbenutzer stark eingeschränkt sind, ermöglichen Augmented Reality und Virtual Reality die Erstellung interaktiver Erlebnisse rund um den Markeninhalt. Diese Interaktionen sind messbar und liefern direkte Daten von den Verbrauchern, was den Marketern wiederum helfen wird, noch bessere Stories zu kreieren. In Verbindung mit künstlicher Intelligenz könnte man in Zukunft sogar personalisierte Storytelling-Impulse erschaffen, wo jeder Verbraucher sein ganz eigenes persönliches Erlebnis mit der Marke hat. Aufgrund der Daten wird das Erlebnis genauso geschaffen werden, dass die interaktive Erfahrung eine höchst positive sein wird.

Schließen der fehlenden Verbindung zwischen real und digital

Mittels AR kann der Gap zwischen der realen Welt und der digitalen Welt geschlossen werden. Marketer können Botschaften in der

realen Welt, zum Beispiel in Printmedien, mittels digitaler Inhalte aufwerten. Dadurch wird die Zeit der Kontaktaufnahme und die Resonanz der Nachricht erhöht. Jeder Marketer weiß, je länger sich ein potentieller Kunde mit einer Marke oder einem Produkt beschäftig, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man für den Kunden kaufrelevant wird. Das ist eine sehr effektive Art und Weise, digitales in die reale Welt zu bringen.

Auf der anderen Seite ermöglicht VR den Marketern, das Publikum in eine andere Welt mitzunehmen. So könnte man zum Beispiel mittels VR aus dem Wohnzimmer heraus ein Einkaufzentrum betreten. So kann man ein Shoppingerlebnis für den Kunden schaffen, ohne dass er sein Wohnzimmer verlassen müsste. Gut, das ist jetzt schon eine etwas krasse Vorstellung, aber man kann einem Kunden auch einfach ermöglichen, virtuell in seinen zukünftigen Pool zu steigen oder diesen im Garten zu betrachten, wie wir es bei Leidenfrost gemacht haben 😉

Werbung wird mittels AR noch personalisierter

Mit Augmented Reality wird Werbung ohne jeden Zweifel noch stärker in unseren Alltag vordringen. Es können noch mehr Echtzeitdaten, basierend auf den Präferenzen der Käufer, für Werbung und Marketing verwendet werden. So lässt sich anhand der Daten die Platzierung und das Timing einer Werbebotschaft dynamisch beeinflussen, wodurch Werbung für den Verbraucher nicht mehr als Werbung wahrgenommen wird.

Einfache Integration in vorhandene Technologien

Jedes neuere Smartphone ist AR-fähig, dadurch bietet sich ein riesen Potential im E-Commerce. Unternehmen können mit Augmented Reality in Verbindung mit deren Smartphones den Verbrauchern eine Möglichkeit geben, sich mit Produkten auf eine Art und Weise zu beschäftigen, wie sie es noch nie konnten.

Ray-Ban hat zum Beispiel kürzlich AR verwendet, um Kunden über Instagram die Möglichkeit zu geben, verschiedene Sonnenbrillen anzuprobieren, Fotos zu machen, diese zu teilen und direkt zu bestellen. Sobald Marketer das Potential der spielerischen Werbung mittels Augmented Reality entdeckt haben, wird es zu einem sehr mächtigen Marketinginstrument werden.

Fazit

Die erweiterten Realitäten werden die Welt der Werbung verändern, und sie sind schon dabei. Die Technologien entwickeln sich in großen Schritten weiter und was gestern noch utopisch geklungen hat, ist morgen vielleicht schon möglich. Kein Wunder, dass man als Marketer den Überblick verliert und nicht weiß, wo man ansetzen soll und wie man AR, VR oder MR in die Marketingstrategie des Unternehmens einbindet.

Genau hier kommen wir als CodeFlügel ins Spiel: mit unserem Fokus auf XR im Bereich Marketing & Vertriebsunterstüzung können wir auf einen jahrelangen Erfahrungsschatz zurückgreifen und sind für Unternehmen ein kompetenter Partner bei der Implementierung von XR in die Marketingstrategie.

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Silviu

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Silviu’s passion is communication, which is why he is a perfect fit for our sales team. He is a classic optimist and his glass is always half full – his constant good mood can sometimes annoy others, but he doesn’t mind. Silviu is also nerdier than he looks. When it comes to the Marvel universe, Dragonball and One Piece, he’s our leading expert and still watches those regularly and with passion. Another one of his talents is remembering useless jokes. Some also call him “Silvipedia”, because they suspect that his hobby of choice is reading Wikipedia.