FAQs zur Entwicklung von Augmented Reality Apps

Immer und immer wieder tauchen bestimmte Fragen zur Entwicklung von Augmented Reality Apps auf. Themen wie Zeit, Kosten und Projektablauf belegen dabei in der Fragehäufigkeit natürlich die vordersten Plätze! Auch du möchtest die Antworten auf diese Fragen wissen? Na dann, los geht’s, lies den folgenden Blogbeitrag!

Wie lange dauert die Umsetzung einer AR-App?

Die klassische Frage! 😉 Leider ist sie ziemlich schwierig zu beantworten, da eine AR App bei uns keine Normgröße hat, sondern immer individuell für den Kunden programmiert wird. Deshalb hat der Kunde die Möglichkeit, frei zu entscheiden, welche unterschiedlichen Funktionen in die App eingebaut werden sollen.

Ja ich weiß, das reicht als Antwort nicht aus! Deshalb würde ich ungefähr schätzen, dass die Entwicklung einer AR-App für Messeauftritte ca. 3-6 Monate dauert. Die Entwicklung einer AR-App als Unterstützung für den Vertrieb kann dagegen schon ca. 5-10 Monaten dauern und die Entwicklung von AR-Apps mit vielen aufwendigen Modellen könnte noch mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Neben der Programmierung der App braucht die Modellierung des 3D Inhalts ebenfalls einiges an Zeit. Das kann wirklich zwischen ein paar Tagen und mehreren Monaten variieren. Die Umsetzung hängt zum Beispiel auch von der fristgerechten Übermittlung der Daten seitens des Kunden ab – je länger sich der Kunde Zeit lässt, desto mehr könnte sich das Projekt in die Länge ziehen. Aber mehr zur Modellierung in der nächsten Frage.

Was muss ich für die 3D Modellierung bereitstellen?

Grundsätzlich gibt es hier zwei Optionen: Entweder der Kunde verfügt bereits über gewisse Modelldaten für die Verwendung in der Augmented Reality App, oder eben nicht. Wenn nicht, dann ist das kein Problem, denn wir haben eigene 3D Artists, die aus jedem Bild ein 3D Modell zaubern können. Wichtig dafür ist jedoch, dass sie hochauflösende Bilder oder Fotos vom jeweiligen Produkt zur Verfügung haben. Also je mehr Bilder, Fotos, Renderings, desto realistischer und besser wird das 3D Modell.

Wenn schon 3D-Daten vorliegen, in welchem Format muss ich diese übermitteln?

Sollten Daten vorhanden sein, ist das schon mal nicht schlecht, da hier viel an Modellierarbeit und in weiterer Folge Kosten für den Kunden eingespart werden können.

Trotzdem müssen unsere 3D ModelliererInnen die Daten aufbereiten, was auch noch etwas Zeit kostet. Am meisten geholfen ist ihnen dabei (und kostenmäßig natürlich auch den Kunden), wenn die 3D-Daten in bestimmten Formaten (zB.: .FBX, .OBJ, .STL) verfügbar sind.

Wie läuft das Projekt generell ab?

Zu allererst wird anhand eines Technologieworkshops (siehe nächste Frage) das Konzept der App gemeinsam erarbeitet. Anhand dessen kann erst ein Angebot gelegt werden. Dieses Angebot wird mit dem Kunden persönlich oder telefonisch durchbesprochen und auftauchende Fragen werden geklärt. Nach Beauftragung des Angebots beginnt die Entwicklung. Der jeweilige Projektleiter stellt sich beim Kunden vor und übermittelt dem Kunden in regelmäßigen Abständen aktuelle App Versionen. Anhand dieser Versionen kann der Kunde immer sehen, wie weit die Entwicklung schon fortgeschritten ist und kann somit noch mit den einen oder anderen Änderungswünschen Einfluss auf die weitere Entwicklung nehmen. Diese Zwischenversionen dienen also rein dazu, dem Kunden die Chance für Feedback zu geben. Dieser Arbeitsprozess nennt sich SCRUM, und ist in der Softwareentwicklung gang und gebe.

Was ist ein Technologieworkshop?

Der Technologieworkshop findet gemeinsam mit den jeweils zuständigen Personen des Kunden und dem zukünftigen Projektleiter und Vertrieb von CodeFlügel direkt beim Kunden oder bei uns in der Firma statt. Er dauert ca. 4 bis 6 Stunden und hat als Ziel, ein fertiges Konzept für die AR-App zu erarbeiten. Meist ist von Kundenseite jemand aus dem Marketing, dem Vertrieb, dem Produktmanagement, der IT Abteilung sowie der/die GeschäftsführerIn beim Workshop anwesend. Je mehr unterschiedliche Sichtweisen, desto besser, denn jede Meinung und Erfahrung der Personen trägt zu einem besser durchdachten Konzept bei.

Zu allererst werden von uns viele verschiedene AR Apps live vor Ort präsentiert. Hierbei wird auf die unterschiedlichsten Ziele der Kundenprojekte eingegangen und auf die Funktionen der Apps Bezug genommen. Damit soll dem Kunden gezeigt werden, was alles möglich ist, damit der Kreativität für die Konzepterstellung keine Grenzen gesetzt sind. Danach geht es konkret um das zukünftige Kundenkonzept: Hierbei werden Antworten für die folgenden Fragen definiert:

  • – Was ist das Ziel der App?
  • – Wer ist die Zielgruppe?
  • – Wie sieht der optimale Einsatz der App aus? (z.B. wenn die AR App den Vertrieb unterstützen soll, ist es wichtig zu wissen, wie der Vertriebsprozess genau funktioniert und welche Customer Touchpoints genau vorliegen).
  • – Eventuell weitere projektspezifische Fragen

Danach werden auch technische Fragen gemeinsam erläutert:

  • – Auf welcher Plattform soll die App laufen? (iOs und/oder Android)
  • – Welche Funktionen sind in der App notwendig/empfehlenswert?
  • – Und wiederum weitere projektspezifische Fragestellungen

Das Ergebnis des Workshops ist somit ein ausformuliertes und detailliertes Konzept, anhand dessen kann dann ein genaues Angebot gelegt werden kann.

Und was kostet eine AR-App?

Diese Frage beantworte ich sehr gerne mit: „Kommt drauf an“ 😀 Man kann die Kosten für eine App Entwicklung gut mit dem Kauf eines Hauses vergleichen. Da gibt es Preise, die von relativ kleinen Budgets bis ins scheinbar Unendliche reichen. So kann auch eine AR App bei einigen tausend Euro starten oder weit darüber hinaus gehen. Es kommt also ganz darauf an, was die App können soll. Genau deshalb wird dieser Funktionsumfang eben gemeinsam mit dem Kunden im Rahmen eines Technologieworkshops definiert.

Noch nicht alle Fragen beantwortet?

Dann melde dich jederzeit gerne bei mir! Ich freue mich auf deine Fragen.

Marlene

Über den Autor

Marlene

„Mit voller Leidenschaft dabei sein, oder es einfach sein lassen“, ist Marlenes Motto. Kurz gesagt, ganz oder gar nicht–, egal ob im Job, im Studium oder in Freizeitangelegenheiten. Sie schwingt sich durch den Vertrieb der Firma und betreut Kunden jeder Branche. Als Schnittstelle zwischen den Kunden und den IT-lern (sprich: „Nerds“) versucht sie mit ihrer offenen Art eine effiziente Kommunikation zu ermöglichen. Wenn sie also nicht gerade neue Kunden an Land zieht, unterwegs ist oder Angebote verfasst, ist Bewegung ihr großer Antrieb. Vor allem Volleyball steht da gaaaaanz oben auf der Liste.