CodeFlügel goes Fifteen Seconds Festival

Seit vier Jahren finden sich in Graz für zwei Tage helle Köpfe aus allen Ecken der Welt und aus den verschiedensten Branchen ein. Mit ihrem Know-How setzten sie neue Impulse im Bereich Marketing, Advertising, Media, Technology, Digital, HR und Leadership. Heuer haben auf sechs Bühnen 100 Speaker circa 5000 BesucherInnen begeistert. Ganz zentral sind Networking, Inspiration und Wissenstransfer, denn schließlich geht es darum, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

CodeFlügel darf dabei natürlich nicht fehlen! Ganz nach einem Slogan der Fifteen Seconds Kampagne „Kreativität trifft Inspiration“ hat Alisa das CodeFlügel Inspiration Magazin neu gestaltet und wir EntwicklerInnen, die dazu passende App programmiert, die man im Google Play Store oder unter iTunes downloaden kann. Claus und Marlene hatten die schwierigste Vorbereitungsphase, denn sie waren auch unter den 100 Speakern vertreten. „Hipsters vs. Nerds: Augmented Reality im Marketing richtig umsetzten“ lautete der klangvolle Titel ihres Vortrages, der vor 300 ZuhörerInnen am Donnerstag Nachmittag präsentiert wurde. Wer von euch LeserInnen den spannenden Vortrag verpasst hat, bekommt dank „VerVieVas – Einfach Video Erklären“ eine bildliche Zusammenfassung.

Neben CodeFlügel gab es noch andere spannende Persönlichkeiten, die ihr Wissen mit der Community teilten. Beispielsweise Heather Mills – WOW was für eine beeindruckende Frau. Ihr Unternehmen VBites, ein führender Anbieter für vegane Lebensmittel, entstand durch ihren lebensverändernden Unfall, bei dem sie ein Bein verlor. Die jung gebliebene 50-Jährige lässt sich trotz ihrer schweren Kindheit nicht aus der Bahn werfen. Das Multitalent hält mehrere Weltrekorde in Wintersportarten, gewann als Skirennläuferin eine Goldmedaille bei den Paralympics, engagiert sie sich im Kampf gegen Landminen und macht sich für Menschen mit Amputationen stark.

Das Genie in Sachen Design – Stephen Gates, Head of Design Transformation InVision, hat in seinem Vortrag nicht nur mit seinen Kunden Apple, Google, IBM oder Adobe beeindruckt. Auch die Geschwindigkeit mit der er sprechen kann, ließ so manchen Zuseher staunen.

„You have to look at data like Sherlock Holmes“ – Hmm, können normale Menschen eigentlich so denken wie Sherlock Holmes? Aber klar, einfach gesagt, soll man Daten als Grundlage verwenden, um daraus neue Ideen zu generieren. Diesen Tipp hat Niklas Wiesauer seinen ZuhörerInnen in seiner Präsentation „Is Data The Future Of Creativity Or Just A Star Trek Character?“ verraten.

Aber auch abseits der Vorträge gab es spannende Unterhaltung für die Anwesenden. So sorgte ein Sprung ins Bällebad für die Abkühlung unserer angestrengten Köpfe. Unser Hunger – so ein Tag am Fifteen Seconds kann ganz schön hungrig machen – wurde mit den veganen Würsteln von Hermann Fleischlos gestillt, die auch die absoluten Fleischtiger unter uns überzeugen konnten. Apropos Tiger: Ein Foto mit dem riesigen Wackeldackel von Mercedes-Benz durfte natürlich auch nicht fehlen und der Flug mit einer Drohne durch einen Parkour war ganz schön knifflig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Startup-Area stellten die Denker von Morgen ihre Innovationen vor. Die Organisation „female founders“ mit dem stimmigen Slogan „The future is female“ zeigten einmal mehr die Karrierechancen der Frau auf.

Da fleißiges Networking bei solchen Events auch immer auf der Tagesordnung steht, haben wir die Street Food Area, die Braindate Lounge und viele weitere Möglichkeiten genutzt, um uns mit den BesucherInnen sowie AusstellerInnen auszutauschen. Auch an unserem Stand wurden neue Kontakte geknüpft, mögliche interessante Projekte besprochen und einige BesucherInnen „gecodeflügelt“.

„Don’t just think outside of the box. Create a new one.“ stand auf dem Zettel im Glückskeks, der im Fifteen Seconds Festival Goodiebag zu finden war. Mit diesem und vielen weiteren Tipps in der Tasche verabschiedeten wir uns höchst motiviert vom Wohl inspirierendsten Event in der Steiermark.

Unser Fazit: Ein spannendes Festival, auf dem man viele neue, coole Dinge ausprobieren kann und so manche gute Idee und neues Know-How mit nach Hause nimmt. Wir freuen uns schon auf 2019. Bis dahin: The future belongs to the curious ones! #thinkahead19

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Katrin

Über den Autor

Katrin

Katrin steht auf Apps, die so leicht zu bedienen sind, dass sie sogar ihre Großmutter versteht. Mit ihren App-Design- und Programmierkenntnissen versucht sie jede Woche aufs Neue die Welt des "einfachen" Programmierers aufzumischen. Ganz nebenbei verpflegt sie noch ihren Ziegenbock Kurti, macht selbst Käse, Schweinsbraten und was die österreichische Küche sonst noch so hergibt. Wenn sie nicht gerade die Computerprobleme ihrer Verwandten (die löschen irgendwie immer das Internet) löst, ist sie zu jeder Jahreszeit in den Bergen zu finden.