Brauche ich wirklich eine App?

Das ist auch eine Frage, die uns ab und an gestellt wird. Falls du dich das auch fragst, hast du Glück – in diesem Blog kannst du bei einem Kundengespräch dazu quasi live und exklusiv mithören. Namen von der Redaktion geändert 😉

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Kunde: Ganz ehrlich, brauch ich wirklich eine App?

CodeFlügel: Ja.

Kunde: Aber geht das nicht ohne?

CodeFlügel: Gegenfrage – hast du eine Firmenhomepage?

Kunde: Ja, sicher.

CodeFlügel: Geht das nicht ohne?

Kunde: Nein.

CodeFlügel: Wieso?

Kunde: Weil mich meine Kunden so finden können. Informationen über mich, über unsere Produkte und Dienstleistungen, unser Team, die Philosophie… Außerdem haben wir Google Analytics eingebaut, so können wir den Traffic beobachten und im Marketing und Vertrieb nutzen. Heutzutage hat doch jeder eine Homepage. Da kann ich ja mein Image in die Welt bringen und mir vorab Beratungszeit ersparen und… Aber was hat das jetzt eigentlich mit der App zu tun?

CodeFlügel: Naja, hätte ich dich vor 10 Jahren nach der Homepage gefragt, hättest du mir nicht ihren Nutzen erklären können und ihn vermutlich auch in Frage gestellt. So ist das heute mit Apps. Einige Unternehmen nutzen bereits erfolgreich ihre Apps um damit Kunden zu gewinnen, Kunden zu binden, etc. Andere, so wie du, sind sehr skeptisch – was ich ja verstehe. Meine oder unsere Erfahrung ist jedoch, dass eine App – ähnlich wie die Homepage oder ein anderer bewusst eingesetzter Marketingkanal, enormen Nutzen für ein Unternehmen bringen kann.

Kunde: Ja, für große Unternehmen.

CodeFlügel: Da muss ich dir widersprechen. Auch als kleines oder mittleres Unternehmen kannst du Apps strategisch so auf den Markt bringen, dass du dadurch einen enormen Wettbewerbsvorteil hast.

Kunde: Ach, CodeFlügel, das ist doch nur ein Argument eines Softwareunternehmens. Das läuft doch immer gleich – die App ist im Store, hat viel Geld gekostet und dann lädt sie sich keiner runter. Toll – viel Lärm um nichts.

CodeFlügel: Vielen Apps geht es so, das stimmt. Und ich sage dir auch darum: Solche Apps werden oft als Insellösung gebaut und sind in die restlichen Marketing- und Vertriebsunterlagen nicht gut oder überhaupt nicht integriert. Dadurch werden sie nicht gefunden oder sie sind für den Kunden nur begrenzt nützlich. Es gibt aber auch Websiten denen es so geht. Wieso? Weil das Unternehmen schlecht beraten war.

Kunde: Also muss ich noch mehr Geld ausgeben – für die Beratung auch noch.

CodeFlügel: Naja, kommt darauf an. Bei uns gibt es zum Beispiel das Format Technologieworkshop. Das bietet dir Beratung und kostet natürlich auch was. Aber diese Kosten werden bei Beauftragung wieder abgezogen, da wir Entwickler uns dadurch Zeit sparen.

Kunde: Wie? Wie läuft das ab?

CodeFlügel: Naja, du rufst bei uns an und bekommst in der Regel ein bis zwei Wochen später einen halb- bis ganztägigen Workshop – bei uns oder bei dir, mit zwei Entwicklern von uns. Beim Workshop zeigen wir dir alle möglichen aktuellen Technologien. Dann reden wir gemeinsam über dein Unternehmen, deine Ziele, deine Probleme –

Kunde: Was hat das mit Softwareentwicklung zu tun?

CodeFlügel: Ganz einfach, wenn wir wissen wo dir dein Schuh drückt, können wir die passende Technologie zur Lösung deines Problems vorschlagen und das dann im Detail ausdefinieren. Du kennst vielleicht das Wort Pflichten- oder Lastenheft. So hat man das früher bezeichnet. Durch das Gespräch über deine Probleme und Vorstellungen bekommen wir ein Anforderungsprofil an die Software und helfen dir dann, das bis ins Detail durchzudenken.

Kunde: Also bedeutet das ganz viel Aufwand für mich?

CodeFlügel: Nein, eben nur dieser halbe oder ganze Tag. Den Rest machen wir für dich. Wir setzen uns dann hin, definieren es mit den vorhandenen Infos aus und schätzen es ab. Im besten Fall können wir sogar schon Mockups zeichnen.

Kunde: Mock-was?

CodeFlügel: Das sind, ich zeige es dir,….

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Also das zeigt einfach wie die App dann aussehen könnte oder wird. Oder anders formuliert wie der Endnutzer sich dann in der App bewegen kann.

Kunde: Wow cool.

CodeFlügel: Ja, nicht nur das, auch echt wichtig. Denn genau das ist es was uns dann in der Entwicklung Geld spart.

Kunde: Wie meinst du das?

CodeFlügel: Naja, wenn ich als Entwickler schon vorm Start der Programmierung weiß was du mit der App bezweckst und wie sie aussehen soll – und auch wohin sich die App später vielleicht noch weiterentwickeln soll, dann baue ich sie genau so. Und das spart enorm Zeit – jetzt und später.

Kunde: Ja aber was ist, wenn ich da zu Beginn nicht an alles denke?

CodeFlügel: Das ist normal. Ich meine, dass sich während eines Entwicklungsprozesses Dinge ändern. Deswegen bekommst du ja auch regelmäßig, sagen wir mal alle 2 Wochen, den aktuellen Entwicklungsstand der App. Zu jedem dieser Zeitpunkte kannst du dann in die Entwicklung eingreifen und Änderungswünsche bekanntgeben und mit uns abstimmen.

Kunde: Wow, wie geht das?

CodeFlügel: Ganz einfach, entweder via Trello, per Skype-Telko oder per Mail,…

Kunde: Ach das kenne ich, da sehe ich dann an was du gerade arbeitest, was du noch an Arbeit vor dir hast und was schon erledigt wurde. Und ich kann das freigeben oder sogar Wünsche für die Zukunft niederschreiben. Macht ihr das so?

CodeFlügel: Ja genau.

Kunde: Ok aber nochmal – du sagst Apps sind ähnlich wie eine Homepage und sie können beide etwas bringen oder auch nicht… wie meinst du das?

CodeFlügel: Naja, nur weil ich eine Homepage habe, heißt das nicht, dass sie jemand findet oder dass sie auch besucht wird. Dafür, und das ist uns allen zum Glück in den letzten Jahren klar geworden, muss ich als Unternehmer etwas tun. Ich arbeite zum Beispiel mit Google Adwords, oder so wie du gesagt hast Google Analytics und zahlreichen weiteren Tools. Dann habe ich meinen Link natürlich auf der Visitenkarte, im Katalog, in der Mailsignatur,… also ich tue automatisch schon echt viel, damit die Leute wissen, dass es die Homepage gibt. Außerdem hast du sicher ein jährliches Budget angedacht, das du für die Erstellung neuer Inhalte auf der Homepage aufwendest und auch für die laufende Wartung und Verbreitung?
All das kann und sollte man auch für eine App machen.

Kunde: Also doch einfach nur noch mehr Geld ausgeben?

CodeFlügel: Ein weiterer Marketingkanal kostet vorerst Geld – ja. Bringt aber, wenn schlau eingesetzt, in weiterer Folge auch etwas. Oder hat dir deine Homepage noch keine neuen Kunden gebracht?

Kunde: Doch, sicher. Die habe ich ja professionell mit einer Agentur gebaut und bauen lassen.

CodeFlügel: Tja– da hast du es. Deshalb macht es ja auch bei Apps Sinn, die professionell planen und bauen zu lassen. Und ich garantiere dir, auch über diesen Kanal wirst du, wenn das dein Ziel ist, neue Kunden gewinnen.

 

Kunde: Hm das würde ich natürlich gerne probieren. Können wir da gleich ein paar Details besprechen? Hast du noch Zeit?

CodeFlügel: Heute nicht, aber komm doch Mal bei uns vorbei. Dann zeig ich dir unterschiedliche Technologien, die du in deiner App nutzen kannst. Ich hab dann auch noch mehr praktische Beispiele und Erfolgsgeschichten, die ich dir zeigen kann. Dafür brauchen wir aber echt mehr Zeit.

Kunde: Ja das versteh ich. Aber eine letzte Frage. Wie lange baust du an einer App?

CodeFlügel: Schwierig. Salopp gesagt zwischen einer Woche und eineinhalb Jahren. Aber die meisten unserer Projekte dauern so drei Monate – mit etwas Vorlaufzeit. Und nach Projektabschluss dann startet die App-Wartung.

Kunde: Ach ja, das macht ihr auch?

CodeFlügel: Ja, das ist nämlich wirklich wichtig und da könnte ich dir auch noch viel drüber erzählen. Aber ich muss jetzt echt los. Ich ruf dich später an, dann vereinbaren wir einen Termin. In der Zwischenzeit kannst du ja den einen oder anderen Blog von uns lesen, zum Beispiel AR für Nicht-Techniker oder ASO, da erfährst du gleich noch mehr.

Kunde: Ja super, passt, danke! Tschüss.

CodeFlügel: Tschüss, bis dann!