Neuer Mitarbeiter sein leicht gemacht!

Sei es in der Schule, an der Uni oder im Job, es ist nie leicht der Neue zu sein. Seit nun gut 3 Monaten bin ich bei CodeFlügel als Webentwickler angestellt. Obwohl man heutzutage laut Statistiken nicht länger als 2 Jahre dieselbe Arbeitsstelle hat, ist es trotzdem immer eine neue Herausforderung. Daher möchte ich meine bisherigen Erfahrungen teilen. Gleich vorne weg, es war die richtige Entscheidung.

Teamwork CodeFlügel

Während meines Studiums an der Technischen Universität Graz wurde ich durch einen Kollegen auf CodeFlügel aufmerksam. Von Anfang an war ich überrascht über die lockere Umgangsweise – angefangen beim ersten Kontakt bis hin zum ersten Gespräch mit dem Geschäftsführer. Da es für mich persönlich auch der erste Schritt in die Arbeitswelt war, machte ich mir natürlich Gedanken über gewisse Verhaltensregeln und das eigene Auftreten. Jedoch wurde durch die Lockerheit dieser Druck schnell von mir genommen.

Mein erster Tag bei CodeFlügel

Damit möchte ich gleich zu meinem ersten Arbeitstag übergehen. Der erste Tag im Job ist immer eine Herausforderung. Alles ist neu und unbekannt, die Arbeitsabläufe sind noch ein Rätsel. Wie es als Neuer in einer Firma ist, kennen die meisten Berufsneulinge zwar schon aus diversen Praktika, allerdings wird ein „echter“ neuer Kollege von den Mitarbeitern anders betrachtet als ein Student, der nur für eine kurze Zeit da ist.

Mein Onboarding Prozess begann mit einer kleinen Tour durch die Firma, bei der mir Kathrina alles gezeigt und erklärt hat. Von bestimmten Firmen-Policies bis hin zum neuen Mentoring System, zu dem ich später noch kommen werde, bekam ich einen guten Überblick über die wichtigsten Abläufe und Vorgehensweisen.

Der erste Tag in einer neuen Firma kann wegweisend sein für die restliche Zeit. Im Grunde genommen lässt sich das erste Zusammentreffen mit seinen Kollegen eigentlich mit einem Date vergleichen. Man weiß nicht genau, was auf einen zukommt oder wie man sich verhalten soll. Und trotzdem ist es eine wichtige Angelegenheit, weil der erste Eindruck einfach ausschlaggebend ist. Da die übrigen Mitarbeiter oft gar nicht wissen, wer ihnen jetzt gegenübersteht, ist es umso schwerer in dieser kurzen Zeit etwas von sich preiszugeben beziehungsweise schnellstmöglich Sympathien aufzubauen. Es ist insofern wichtig, da man in Zukunft sehr viel Zeit mit denjenigen verbringen wird. Außerdem trägt ein gutes Betriebsklima enorm zum gegenseitigen Wohlbefinden der Mitarbeiter bei. Da ich aber bereits einige Personen schon vom Studium gekannt habe, war es in meiner Situation etwas leichter. Aus diesen und vielen anderen Gründen verlief der Teil des Onboardings eigentlich reibungslos. Was wiederum nicht heißen soll, dass es für völlig neue Bewerber schwieriger verlaufen würde. Nein, ganz im Gegenteil, denn das Mentoring sollte den Prozess der Mitarbeiterintegration bestens erfüllen.

Mentoring

Wie vorhin kurz angesprochen möchte ich ausführlicher über das Mentoring System der Firma erzählen. Ich war der erste Mitarbeiter der dieses neu eingeführte System austesten durfte. Der oben erwähnte Kollege, der mich eigentlich auf die Firma aufmerksam gemacht hat, hat sich auch bereiterklärt, mein Mentor zu sein und mir den Einstieg zu erleichtern. Aber was bedeutet Mentoring, beziehungsweise was für Aufgaben hat ein sogenannter Mentor?

Der Mentor hat bei uns die Aufgabe, neue Personen in der Firma (in diesem Fall, mich) über Arbeitsvorgänge, Standardprozeduren und sozusagen über den allgemeinen Workflow zu informieren. Des Weiteren soll der Mentor die erste Ansprechperson des neuen Mitarbeiters sein, sei es in Hinsicht auf Problemlösungen oder in allgemeinen Fällen wie der Suche nach dem Besprechungsraum. Eine weitere Aufgabe des Mentors ist es, eine Stunde pro Woche mit dem neuen Mitarbeiter über die Firma zu philosophieren und dabei Erfahrungen auszutauschen. Die Konditionen für dieses „Meeting“ sind relativ frei wählbar. Ob man nun nach der Arbeit gemeinsam ein Lokal besucht oder sich gemütlich beim Mittagessen austauscht, bleibt den Mitarbeitern selbst überlassen.

An dieser Stelle möchte ich mich kurz bei Mathias bedanken, der mir den Firmeneinstieg ungemein erleichtert hat. Persönlich hat sich das Mentoring Projekt für mich mit 100-prozentiger Sicherheit gelohnt. Ich bin mittlerweile ein absoluter Fan des Mentoring-Programms und kann es somit nur weiterempfehlen. Natürlich ist auch die wöchentliche Stunde regelmäßig genutzt worden. 😉

Zusätzlich zum Mentoring ist es natürlich wichtig, sich stets an andere Mitarbeiter, mit denen man gerade an Projekten arbeitet, wenden kann. In der heutigen Zeit ist Stress gewissermaßen Alltag. Man hat durchgehend viel zu tun und ständig fällt neue Arbeit an. Daher war es für mich umso wichtiger zu sehen, dass sich alle Mitarbeiter die Zeit nehmen um sich Fragen anderer zu widmen. Es fördert einfach das allgemeine Zusammenspiel und ist für mich als neuen Mitarbeiter besonders wichtig zu wissen, dass ich bei Fragen jederzeit Hilfe suchen kann.

Flexible Arbeitszeiten

Ein weiteres Thema, das ich gerne ansprechen würde, sind die Arbeitszeiten. Heutzutage wird immer mehr mit flexiblen Arbeitszeiten geworben. Ob dies stimmt oder nicht kann man wohl oder übel erst dann erfahren, wenn man seine ersten Schritte im neuen Unternehmen gemacht hat. Für mich war die Regelung der Arbeitszeiten besonders wichtig, da ich ja nebenbei noch an der Universität Kurse belege, die ebenfalls viel Zeit in Anspruch nehmen.

Von der Regelung bei CodeFlügel bin ich begeistert. Man hat gewissermaßen alle Freiheiten, die man braucht, solange man seine Arbeit pünktlich und sorgfältig verrichtet. Natürlich habe ich mich anfangs Woche für Woche mit meinem Mentor abgesprochen. Aber mittlerweile, nachdem ich selbstständig an Projekten arbeiten kann, ist es kein Problem, die Arbeitstage völlig anders einzuplanen wie die Wochen zuvor (sollte ich zum Beispiel eine intensive Woche auf der Universität vor mir haben). Jedoch eben mit dieser Prämisse, dass die Arbeit getan und vor allem zeitgerecht erledigt wird.

Alltag

Inzwischen ist für mich der Alltag eingekehrt. Ich fühle mich nun nicht mehr als „der Neue“ in der Firma. Die Mentoring Phase ist beendet, was allerdings nicht heißt, dass regelmäßige Unternehmungen ebenfalls geendet haben. Ich weiß nun mittlerweile was zu tun ist und wie die Leute ticken. Da wir doch noch eine eher überschaubare Gruppe an Mitarbeitern sind, wirkt alles recht familiär und man steht mit so gut wie allen Mitarbeitern in Kontakt. Natürlich gibt es immer gewisse Gruppen und Personen mit denen man mehr oder weniger Kontakt hat. Sei es bezogen auf Technologie oder Projekte. Auch der Ablauf von wöchentlichen Meetings hat sich in den Alltag eingegliedert. Ich bin der Meinung, dass jeder Mitarbeiter das Bedürfnis haben sollte, über wichtige News des Unternehmens informiert zu werden, da man ja selbst davon betroffen ist. Auch wenn das am Anfang sehr viel Informationen für einen neuen Mitarbeiter sein können. 😉
Im Großen und Ganzen bin ich absolut zufrieden mit meiner momentanen Situation. Ich habe mich gut im Team eingefunden und habe mich an meinen neuen Arbeitsplatz mehr als gewöhnt. Wie oben erwähnt, fühle ich mich gut ins Team integriert und in die CodeFlügel Familie aufgenommen.

Zum Abschluss meines kurzen Berichts bleibt nur zu sagen, dass es auch zur Aufgabe eines Mitarbeiters gehört, in geregelten Abständen einen Blogeintrag zu verfassen. Da ich nun vor kurzem diese Ehre hatte, habe ich mir gedacht, dass ich einfach kurz über meine ersten Erfahrungen spreche. Möglicherweise hilft es ja, in Zukunft weiteren Bewerbern ebenfalls den Einstieg zu erleichtern.